About

From the 6th of March, the Hungarian Civil Guard (successor to the infamous Hungarian Guard) have been actively intimidating and exercising unlawful control over the local Roma community in Gyöngyöspata, a village of 2500 people about 75km northeast of Budapest.

Although they have since left Gyöngyöspata, the Civil Guard (in collaboration witn Jobbik) is already planning to occupy more Roma communities in other towns and villages in Hungary, as evidenced by Gabor Vona’s statements reported here. We are keeping close track of the situation.

This blog aims to provide regular English updates to the international community. Besides posting first-hand updates, we are also compiling relevant pieces of news from various sources. In particular, articles from across the spectrum of the Hungarian media are being translated and posted here. Hopefully they will give you a fuller picture of how the Gyöngyöspata situation in the past 3 weeks has been reported and percieved in Hungary. We do not necessarily agree with everything posted here, but rather aim to ensure that non-Hungarian speakers have access to a variety of information.

Please visit the How to Help page for more information on getting involved.

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One Comment on “About”

  1. Sorry, no English version of the Central Council of German Sinti and Roma’s press release; however, here it is :

    Zentralrat
    Deutscher Sinti und Roma
    ______________________________________

    18. März 2011
    PRESSEMITEILUNG
    zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2011

    Zentralrat Deutscher Sinti und Roma warnt vor akutem Rassismus in Europa –
    Gefährdung durch rechtsextremistische Gewaltaufrufe im Internet

    „Rassismus in Europa wird zunehmend auch in der Mitte der Gesellschaft akzeptiert“, erklärte Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, heute in Heidelberg. Besonders gefährlich seien die massiv zunehmenden Gewaltaufrufe gegen Roma und Sinti durch Neonazis im Internet, die mittlerweile international verbreitet würden. Dies stelle eine neue Herausforderung für Staat und Gesellschaft in Europa dar. Ursache für den zunehmenden Rassismus sei einerseits der mangelhafte Schutz für nationale Minderheiten und zum andern, daß rassistische und die Minderheit stigmatisierende Argumente zunehmend von Repräsentanten einzelner Staaten selbst übernommen würden.

    Besorgniserregend seien Entwicklungen wie aktuell in Ungarn, wo rechtsextreme Vereinigungen und Parteien paramilitärische Aufmärsche in Ortschaften organisieren, um gegen die dort lebenden Roma pauschal und massiv bedrohlich vorzugehen. So marschierten am 6. März 2011 in der etwa 2.500 Einwohner zählenden Ortschaft Gyöngyöspata annähernd 2.000 Mitglieder der rechtsextremen Partei „Jobbik“ und ihr nahestehende Garden in schwarzen Uniformen auf und riegelten das dortige Roma-Stadtviertel ab. Da die rechtsextremen Garden bis heute in Gyöngyöspata präsent sind, verlassen die Romafamilien aus Angst kaum noch ihre Häuser, ihre Kinder können nicht mehr zur Schule gehen. Der Bürgermeister und die Stadtverwaltung von Gyöngyöspata unternehmen nichts gegen diesen Aufmarsch von Rechtsextremisten – das Gewaltmonopol des ungarischen Staates wird von „Jobbik“ und den Garden regelmäßig außer Kraft gesetzt.

    Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma forderte den ungarischen Innenminister Sándor Pintér in einem Schreiben auf, den Schutz der Roma-Minderheit in Ungarn zu garantieren und die rechtsextremen Garden, die in der Tradition der faschistischen „Pfeilkreuzler“ stehen, zu verbieten. Hierzu gehört auch das Verbot rassistischer Propaganda im Internet. Rose betonte, daß die Staatengemeinschaft sich entschiedener dagegen engagieren und im Rahmen einer internationalen Richtlinie staatenübergreifende Bekämpfungsmaßnahmen vereinbaren müsse. Auch aus einer Reihe anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wie Tschechien, Slowakei, Rumänien oder Bulgarien werden ähnliche Auftritte rechtsradikaler Organisationen berichtet.

    Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma begrüßt ausdrücklich die führende Rolle Ungarns bei der Entwicklung einer europäischen Strategie zur Verbesserung der Lage von Roma. Ungarn, das gegenwärtig die Ratspräsidentschaft der EU innehat, will am 08. April 2011 in Budapest die EU-Strategie vorstellen. Rose unterstrich, daß auch bei einer EU-Strategie die Verantwortung für die nationalen Minderheiten grundsätzlich bei den jeweiligen Heimatstaaten liege.

    Herbert Heuss
    herbert.heuss@sintiundroma.de


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